mirr.OS läuft mittlerweile auf fast 1.000 Installationen, überall auf der Welt. Heute erfährst du, was sich jetzt ändern wird.

Wir haben viel, viel Feedback von euch zur ersten mirr.OS Beta erhalten. Eine ganze Menge Lob war dabei – und das hat uns riesig gefreut. Allerdings gab es auch immer wieder ein paar Problemchen, wie das bei einer Beta eben so ist. Die haben wir in Angriff genommen und wir präsentieren euch stolz das Ergebnis. Kurz gesagt: wir haben alles nochmal neu gemacht. Die Codebasis wurde sogar grundsätzlich neu strukturiert, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Selbstverständlich haben wir in diesem Zuge auch die meisten der von euch gemeldeten Bugs beseitigt.

Das alles klingt vielleicht etwas wenig für die verstrichene Zeit, aber glaubt uns, es bedeutet eine riesige Menge Arbeit. Vor allem für uns, da wir das ganze Projekt weiterhin nur nebenbei machen.

Continuous Integration (CI)

Während der Arbeit an mirr.OS und den Supportanfragen einzelner User ist uns immer wieder aufgefallen, dass hier und dort unterschiedlichste Versionen herumfliegen. Das macht die Verbesserung natürlich schwierig, denn jede Veränderung bedeutet ggf. auch weitere Anpassungen oder Konflikte. Außerdem ist es für uns unheimlich schwer guten Support zu gewährleisten, wenn wir nicht sicher sein können, dass alle auf dem gleichen Stand sind.

Deshalb haben wir uns entschlossen eine Update-Logik zu entwickeln und mirr.OS zentral auf Gitlab zur Verfügung zu stellen. Damit können erfahrene Entwickler Requests direkt im Code machen und wir können Verbesserungen zentral an euch verteilen. Und das ganze ohne, dass ihr mirr.OS neu installieren oder die SD-Karte herausnehmen müsst.

Das ganze erfordert natürlich eine saubere Versionskontrolle. Deshalb gibt’s ab sofort auf gitlab das glancr-Repository zum herunterladen, mitarbeiten, verändern usw.

Trennung von Linux, mirr.OS und Modulen

Eine der Hauptanforderungen für uns war es, mirr.OS fit für die Zukunft zu machen. Deshalb haben wir uns entschlossen alles voneinander zu entkoppeln, sodass wir die Möglichkeit haben, mirr.OS auch auf anderen Plattformem weiterzuentwickeln. Das Linux mit unseren Anpassungen und das eigentliche mirr.OS sind deshalb nun getrennt. Selbstverständlich bieten wir das komplette Image nach wie vor direkt auf der Website an, damit es auch für unerfahrene Smart Homies (höhöhö) so einfach bleibt wie es schon ist.

Da Smart Home und damit auch der Smart Mirror ganz individuelle Angelegenheiten sind, haben wir die einzelnen Module aus mirr.OS herausgelöst und sie auf unserer Modulseite als Download zur Verfügung gestellt. Das ermöglicht externen Entwicklern aktiv mitzuwirken und vielen Menschen ihre tolle Arbeit zur Verfügung zu stellen.

Module lassen sich ab sofort über einen Uploader einzeln hochladen und auch wieder löschen.

Der Moduluploader

Der Moduluploader ist nun fester Bestandteil von mirr.OS. In deiner Modulbibliothek findest du die beiden Buttons zum stöbern und installieren. Neue Module lädst du einfach auf der Website im .zip-Format herunter, um sie anschließend in der Benutzeroberfläche zu installieren. (Achtung! Nicht vorher entzippen)

Wenn dir ein Modul doch nicht gefällt, kannst du es entweder deaktivieren in dem du es einfach aus dem Slot nimmst, oder es löschen.

Module auf glancr.de

Für euch haben wir die Rubrik „Module“ auf der Website aufgemacht. Hier findet ihr alle Module zum Download die bereits fertig sind sowie eine Ankündigung der Module, die sich in Entwicklung befinden.

Da wir das alles niemals ohne die Hilfe einiger Freiwilliger geschafft hätten, wollen wir alle Entwickler, die mithelfen, natürlich feiern. Deshalb findet ihr nun auch alle Entwickler mit einzelnen Erläuterungen hier auf der Website.

zu den Modulen

Moduldummy für externe Entwickler

Für Entwickler die eigene Module erarbeiten möchten, haben wir ein Dummy-Modul bereitgestellt. Ihr findet es auf gitlab. Wir freuen uns jetzt schon auf eure Vorschläge und wenn alles sauber funktioniert, so nehmen wir es zusammen mit deinem Profil (dir gehört ja der Fame) auf unserer Website auf.

Module auf gitlab

Automatische Updates

Eurer mirr.OS merkt jetzt automatisch ob es eine neue Version gibt. Ist das der Fall und ein Update steht bereit, so erhaltet ihr eine E-Mail und könnt das Update mit zwei Klicks direkt aus mirr.OS durchführen. Damit immer alle auf dem gleichen Stand sind, werden die Updates hintereinander durchgeführt. Das bedeutet wenn ihr noch Version 1 habt und mittlerweile Version 4 aktuell ist, so müsst ihr natürlich vorher auf 2 und 3 Updaten. Aber das alles seht ihr direkt im mirr.OS, sodass ihr nichts verpasst.

Bootvorgang

Im Bootprozess gab es einige Probleme mit den WLAN-Verbindungen. Das haben wir neu strukturiert und die Fehler behoben. Der Wechsel zwischen AP- und Client-Mode lief einfach nicht stabil. Jetzt läuft es sauber durch.

Join the discussion 9 Comments

  • Friedrich R. sagt:

    Hi, läuft Mirr.os auch auf dem Raspi B+ – Betonung auf das Plus Modell

  • glancr: Bugfixes für mirr.OS sagt:

    […] Detaillierte Infos […]

  • tk sagt:

    hey,
    läuft es auf einem pi zero??

  • Sebastian von Bentzel sagt:

    Hallo liebes Glancr – Team,

    unglaublich was ihr uns da zur verfügung stellt und was ihr geschaffen habt. Echt klasse Leistung. „Gefällt mir“
    Das ist meines Erachtens noch lange nicht ende der Fahnenstange 😉

    Diverse Ideen und Erweiterungen wurden bereits umgesetzt. Von der PIR Erkennung und Automaischen Einschaltung des Displays bis hin zu Knock Knock Sensoren der beim zweimaligen Klopfen auf den Spiegel die Displays einschaltet.

    Aktuell arbeite ich an dem Thema es auch hinter lackiertem Glas zu verwenden -> hier sind allerdings displays von mindestens 1600 nits (cd/m2) erforderlich.

    Multi Nutzer Erkennung via OpenCV und Kamera Modul ist gerade in Arbeit, ich werde berichten ^^
    Siri Integration (zusätzliche Hardware nötig)

    Nächste Schritte –> module für Homematic und Homematic IP (Fenster zu? alle Lichter aus?)

    Interesse an einer Konstruktiven Zusammenarbeit?

    Meldet euch 😉

    LG Sebastian von Bentzel

  • lolobyte sagt:

    Uff, wlan lies sich nicht einstellen beim Raspi 2.
    Lag wohl am USB Dongle!
    Manuell über ssh erledigt.

    Netatmo Modul musste ich ebenfalls manuell in das Modilverzeichnis im Raspi hinein kopieren.

    Funktioniert jetzt soweit.
    Schade da ich nur einen Standort bei Netatmo anzeigen lassen kann.

    Ansonsten klasse gemacht.
    Weiter so.

  • KenoI sagt:

    Leider/Gottseidank noch im Urlaub – nächste woche guck ich mal rein. Viel Erfolg weiterhin, cooles Projekt!

  • Fuzzy sagt:

    ufff! Geeeeeil! Endlich wieder den Rasb entstauben und ein neues Projekt fürs Weekend!
    Ich bin gespannt.

    Danke!

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